CDU-Antrag für breitere Informationsbasis bei Straßenumbennungen angenommen

22.01.2012, 20:00 Uhr | Stefan Gottkeaskamp / Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der BV-Ost

„Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger noch enger in die Entscheidungsprozesse einbinden. Daher haben wir einen entsprechenden Antrag auch zum Verfahren Straßenumbenennungen gestellt und beschließen können“, berichtet Stefan Gottkehaskamp, CDU-Fraktionsvorsitzender in der BV-Ost.

Mehr Informationen für die Bürgerinnen und Bürger auf der städtischen Internetseite und die Möglichkeit bei der als reine Informationsveranstaltung geplanten Bürgerversammlung mit den Fachleuten zu diskutieren, sind zwei der Kernforderungen der CDU.
Wenn beispielsweise auf der städtischen Homepage berichtet wird, dass in einigen Städten die Namensgeberin Agnes Miegel für Schulen oder Straßen nicht mehr tragbar ist, fehlt der Hinweis (samt Begründung), dass eine Umbenennung in einigen Städten abgelehnt wurde.
Es fehlt bislang auch die Herausarbeitung von Positionen, die     fachwissenschaftlich eher kritisch zu Umbenennungen stehen würden. „Die gibt es aber, so dass wir auch fordern, dass ein Wissenschaftler diese Position im Rahmen der Bürgerversammlung als Podiumsteilnehmer vertreten darf“, unterstreicht Gottkehaskamp.
„Das Thema Straßenumbenennungen führt zu sehr kontroversen Reaktionen
 in der Bevölkerung. Als CDU wollen wir daher sicherstellen, dass sich alle im Verfahren aufgehoben fühlen, um ein Ergebnis zu erzielen, das für
 die große Mehrheit akzeptabel ist“, erläutert Stefan Gottkehaskamp.