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08.09.2020, 14:25 Uhr
Grundstücke für Feuerwehrleute in Sprakel und Angelmodde
CDU will das Ehrenamt stärken und attraktiver machen
„In dem Baugebiet rund um die neue Grundschule in Sprakel, wollen Oberbürgermeister Markus Lewe und die CDU, dass hier insbesondere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sprakel und potenzielle neue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr angesiedelt werden“, sind sich Babette Lichtenstein van Lengerich, CDU-Ratskandidatin, Olaf Bloch, CDU-Ratsherr und Stefan Leschniok, Sicherheits- und ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion mit Oberbürgermeister Markus Lewe einig. Gleiches könne im Baugebiet Hiltruper Straße für den Bereich Angelmodde umgesetzt werden, ergänzten Vertreter der CDU-Südost.
Das Ehrenamt stärken: Babette Lichtenstein van Lengerich, Stefan Leschniok, Markus Lewe, Olaf Bloch und Frank Sölken (v.l.) Foto: CDU
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sprakel und in Südost leisten einen unentbehrlichen, ehrenamtlichen Dienst. Ein verlässlicher und schneller Hilfs- und Rettungsdienst verbessert Überlebenschancen bei schweren Notfällen wie Unfällen oder Brand.

„Die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Münster erfüllen hoheitliche Aufgaben als ehrenamtliche Verwaltungshelfer der Stadt“, sagte Stefan Leschniok. Die Stadt Münster ist darauf angewiesen, eine schnelle Notfallversorgung zu garantieren. Ein qualifizierter Einsatz im Notfall kann nur dann gewährleistet werden, wenn Einsatzkräfte möglichst ohne große Zeitverluste vor Ort vorhanden sind. Aufgrund der sogenannten Hilfsfrist ist es notwendig, dass grundsätzlich jede an einer Straße gelegene Einsatzstelle von einer Feuerwehr innerhalb weniger Minuten erreicht werden kann.

„Die Ausrückstärke und damit die Einsatzkraft für die Bevölkerung hängt maßgeblich davon ab, dass die ehrenamtlich Engagierten Wohnraum im direkten Umfeld der Feuerwehrhäuser finden“, erklärt Frank Sölken als Beauftragter für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der CDU Münster. Wenn ehrenamtlich Engagierte in Lebenssituationen, die einen Umzug erforderlich machen, keinen neuen Wohnraum im Einsatzgebiet finden, gehen sie den Feuerwehren in Sprakel oder auch Angelmodde als Einsatzkräfte verloren.

„In einem Ratsantrag am 13.05.2020 hat die CDU Ratsfraktion die Verwaltung aufgefordert zur Förderung und Gewinnung von ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr und den Einheiten des Katastrophenschutzes die Initiative zu ergreifen. Dies ist zwingend notwendig, damit der Stand des ehrenamtlichen Potenzials mindestens erhalten bleibt, mit Blick auf die wachsende Stadt Münster aber auch wohl noch erhöht werden muss“, erklärte Stefan Leschniok.

In diesem Zusammenhang ist auch eine Werbeoffensive bei den Arbeitgebern innerhalb des Stadtgebietes zu starten, um dort beschäftigte Angehörige von Freiwilligen Feuerwehren, auch aus dem Umland, insbesondere in den Tageswochenstunden als Einsatzkräfte zu gewinnen.
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