Juso-Eklat: SPD sollte sich distanzieren

Kein Raum für Extremismus und Antisemitismus

01.12.2020, 11:55 Uhr | CDU Kreisverband Münster
Hendrik Grau, Vorsitzender der CDU Münster Foto: CDU
Hendrik Grau, Vorsitzender der CDU Münster Foto: CDU

Bis auf links- und rechtsextreme Kreise, waren sich in Deutschland die politisch Tätigen immer einig, dass das Existenzrecht Israel zur deutschen Staatsräson gehört. „Mich macht es fassungslos, dass die Jusos diesen Konsens jetzt verlassen haben“, erklärte Münsters CDU-Vorsitzender Hendrik Grau. Die Jungsozialisten hatten jetzt auf ihrem Bundeskongress am Wochenende die extremistische und antisemitische Palästinener-Organisation „Fatah-Jugend“ als „Schwesterorganisation“ definiert und sich mir ihr solidarisiert.

„Es ist kaum zu glauben, dass die Jugendorganisation der SPD sich mit einer offen antisemitischen und das Existenzrecht Israels verneinenden Organisation gemein macht“, sagte Grau. „Ich denke, es stünde der hiesigen SPD in der Friedensstadt Münster gut zu Gesicht, sich von dem Beschluss der Bundesversammlung der Jusos offen und glaubhaft zu distanzieren.“

Grau: „Die Anbiederei an die palästinensische Extreme hat ja bei den Jusos eine gewisse traurige Tradition, aber dieser Beschluss hat eine neue Qualität. Die Jusos verlassen damit den Konsens der demokratischen Parteien in Deutschland.“